Vorsprung? Durch Technik? Die FOS II zu Besuch im Audi-Werk Ingolstadt

Am 15. Dezember 2017 war es mal wieder soweit: Anstatt etwas über das Lösen von quadratischen Funktionen oder das Erstellen einer Angebotskalkulation zu lernen, durften die Klassen W11A und W11B einen etwas anderen Schultag genießen. In Begleitung von Frau Wiedmann und Frau Forster ging es in das Werk des Automobilherstellers Audi, um Einblicke in die moderne Produktion der Fahrzeuge zu bekommen.

Schon früh am Morgen ging es für die angesprochenen Klassen in Richtung Schulhaus. Nicht um 8:20 Uhr, sondern um 6:30 Uhr wurden die Schüler erwartet. Nach einer fast zweistündigen Fahrt mit einem gemieteten Bus ging es über die Autobahn nach Oberbayern in die fünftgrößte Stadt des Bundeslandes, nach Ingolstadt. Da die Fahrt nahezu reibungslos verlief und somit noch Zeit zur Verfügung stand, tankten Schüler und Lehrer durch kleine Snacks oder einen Kaffee noch einmal Kraft, bevor die eigentliche Führung begann. Nach einer kurzen Einteilung der Gruppen sowie Einleitung durch unsere Führerin und die Vorstellung des Weltkonzerns Audi begann das einzigartige Erlebnis.

Während der Fahrt mit einem Werksbus über das riesige Gelände von Audi stellte die Leiterin uns genau dieses vor. Freizeitbereiche, Feuerwehr und Rettungsdienst: An alles wurde gedacht. Angekommen bei der ersten Station, der Lackiererei, erfuhren die Schüler und Co. erste Hintergrundinformationen. Da die Führung sehr interaktiv gestaltet wurde, unter anderem durch Schätzungsfragen oder beispielsweise Anfassen verschiedener Materialien, wusste sie auch allen Beteiligten zu gefallen.

Hochzeit auf den ersten Blick

Weiter ging es in der Endmontage: In Ingolstadt wird neben dem Audi A3 auch noch der Audi Q2 hergestellt. Durch manuelle Arbeit am Band wird das Endprodukt in dieser Abteilung finalisiert. Kurz nach Betreten der riesigen Produktion gab es neben vielen interessanten visuellen Eindrücken unter anderem auch immer wieder einen hellen Ton zu hören. Eine erneute interaktive Frage. Die Hochzeit. Sie wird bei jedem einzelnen Produkt zelebriert, wenn das Fahrwerk mit der Karosserie vereint wird zu einem Auto.

Danach machten wir erst einen Schritt zurück in der Produktion: Die Entstehung eines normalen Audis. Hier war logischerweise viel weniger Personal anzutreffen, da diese Abläufe eigentlich nur über hochmoderne sowie sehr exakte und beeindruckende Maschinen geschieht. Mehrere Arbeitsabläufe werden innerhalb kürzester Zeit mit einer extremen Präzision durchgeführt, ein Mensch könnte dies wahrscheinlich niemals in gleicher Qualität bei gleicher Arbeitszeit produzieren. Mitarbeiter sind nur noch durch ihre Fahrräder aufgefallen, mit denen sie sich auf dem riesigen Areal fortbewegten. Meist überwachten diese die Maschinen und halfen bei Ausfällen oder anderweitigen Komplikationen.

Nachdem wir mit der Produktion abgeschlossen hatten, durfte die Gruppe von der Fachoberschule II die logistischen Leistungen von Audi bewundern. Im ganzen Werk gibt es mehrere Etagen, über dem Erdgeschoss wurden die Autos teilweise mehrstöckig bewegt und das über das ganze Areal. Damit bewies der Automobilhersteller wie in der Produktion erneut, wie man durch das geschickte Einsetzen von Technik sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen kann. Oder eben wie es im Slogan heißt: „Vorsprung durch Technik.“

Geprägt von mehreren Stunden toller Eindrücke gingen die beiden Klassen noch einmal zusammen in das hauseigene Restaurant. Nach einer kurzen Stärkung neigte sich der Ausflug auch schon wieder dem Ende zu. Der Heimweg mit dem Bus verlief genauso problemlos wie der Weg dorthin. Erneut durften die Schüler erfahren, wie viel die moderne Technik ihren Alltag um vieles erleichtert, spätestens aber, als die Jugendlichen an der Schule von Eltern abgeholt wurden. Mit dem Auto.

Steffen Helmsauer, Klasse W11a

 

 

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