Vortrag zum Red Hand Day 2026 – Ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten
Am 12. Februar 2026 beteiligte sich unsere Schule am internationalen Red Hand Day. Dieser Aktionstag macht weltweit auf das Schicksal von Kindern und Jugendlichen aufmerksam, die in bewaffneten Konflikten gezwungen werden, als Soldatinnen und Soldaten zu kämpfen, Gewalt zu erfahren und schwerste Traumatisierungen zu erleiden.
Den Impuls für die diesjährige Auseinandersetzung mit dem Thema gab die 13. Klasse. Die Schülerinnen initiierten eine Anfrage, um mehr über die Lebensrealität von Kindersoldaten und die globalen Hintergründe zu erfahren.
In Kooperation mit UNICEF konnte daraufhin ein informativer Vortrag organisiert werden. Die Referentin vermittelte eindrücklich, unter welchen Bedingungen Minderjährige in Konfliktregionen rekrutiert werden, welche Folgen dies für ihr weiteres Leben hat und welche internationalen Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Unrechts ergriffen werden. Besonders bewegend waren die geschilderten Erfahrungen aus Kriegsgebieten sowie Einblicke in Programme zur Wiedereingliederung ehemaliger Kindersoldaten.
Die Veranstaltung bot nicht nur fundierte Informationen, sondern regte auch zum Nachdenken an: über globale Verantwortung, über Menschenrechte – und darüber, in welch sicheren und privilegierten Verhältnissen wir in Deutschland leben dürfen.
Mit unserer Teilnahme am Red Hand Day setzen wir ein sichtbares Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten und für den Schutz von Kindern und Jugendlichen weltweit.
